Therapieverfahren
In meiner Praxis arbeite ich tiefenpsychologisch fundiert und orientiere mich zusätzlich an den
Grundprinzipien der Positiven Psychotherapie.

Tiefenpsychologisch
fundierte Psychotherapie
Die tiefenpsychologisch fundierte
Psychotherapie ist ein wissenschaftlich und kassenrechtlich anerkanntes
Therapieverfahren. Sie betrachtet neben den aktuellen Beschwerden auch die
zugrunde liegenden inneren Konflikte,
Beziehungserfahrungen und emotionalen Muster, die das Erleben beeinflussen können. Gemeinsam versuchen wir in einer vertrauensvollen Atmosphäre zu verstehen, warum bestimmte Gefühle, Gedanken oder Verhaltensweisen entstanden sind und
entwickeln daraus neue, hilfreiche Wege im Umgang mit Belastungen.
Gerade bei Kindern und Jugendlichen zeigt sich seelischer Stress oft über Verhalten oder
körperliche Beschwerden. Deshalb arbeite ich mit verschiedenen Methoden, wie zum
Beispiel Spiel, Symbolen, Bildern und
Gesprächen, um Zugang zu inneren Themen zu ermöglichen.
Positive psychotherapie
Die positive Psychotherapie
ergänzt einen tiefenpsychologischen Ansatz auf sinnvolle Weise, indem sie den Blick erweitert: neben dem Verstehen von Konflikten und
unbewussten Prozessen rückt sie gezielt die Ressourcen, Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten in den Fokus.
In der Verbindung beider Ansätze entsteht ein ausgewogenes therapeutisches Arbeiten:
Belastende Erfahrungen und innere Konflikte dürfen verstanden und bearbeitet werden,
während gleichzeitig positive Beziehungserfahrungen, Stärken und Zukunftsperspektiven gefördert werden. So wird Therapie nicht nur ein Ort der Aufarbeitung, sondern auch ein Raum für Wachstum, Orientierung und neue Möglichkeiten.
Gruppentherapie
Viele seelische Belastungen entstehen und zeigen sich im Kontext von Beziehungen.
Ebenso können Sie dort verstanden und verändert werden.
Die Gruppentherapie bietet einen geschützten, sozialen Raum, in dem Beziehungserfahrungen
unmittelbar erlebbar werden. Innere Konflikte, Bindungsmuster und wiederkehrende Rollen, die aus früheren Erfahrungen stammen, zeigen sich oft ganz selbstverständlich im Kontakt mit
anderen Gruppenmitgliedern. Dadurch können unbewusste Dynamiken nicht nur besprochen, sondern im Hier-und-Jetzt wahrgenommen, verstanden und bearbeitet werden. Gleichzeitig ermöglicht die Gruppe neue korrigierende Beziehungserfahrungen. Die Teilnehmenden erleben, dass sie mit ihren Gefühlen nicht allein sind, dass sie gehört werden und Resonanz erhalten.
Die Gruppe unterstützt dabei, eigene Gefühle besser zu erkennen, Grenzen wahrzunehmen, Empathie zu entwickeln und neue Formen des Miteinanders auszuprobieren. Sie fördert
emotionale Entwicklung, Selbstreflexion und Beziehungsgestaltung. Getragen von therapeutischer Begleitung, Struktur und einem sicheren Rahmen.
Videosprechstunde
In begründeten Einzelfällen
besteht auch die Möglichkeit der Videosprechstunde.
